Folgen der Wissensrationalität

Das Projekt analysiert den bestehenden und künftigen rechtlichen und institutionellen Rahmen für Pflanzenzüchtungsverfahren in der Schweiz und EU aus rechtlicher und philosophischer Sicht.
Projektbeschreibung
Worum geht es bei dem Forschungsvorhaben?
Das Projekt untersucht die Interaktionen zwischen Wissenschaft und Recht in europäischen und Schweizer Regulierungen zu neuen Pflanzenzüchtungsverfahren (NBT). Es will analysieren, wie beste-hende rechtliche und institutionelle Rahmenbedingungen, welche in einer langen sozial-rechtlich-technischen Geschichte verwurzelt sind, konzeptionelle Abhängigkeiten erzeugen, die die aktuellen Diskussionen beeinflussen. Das Team wird bestehende und neue Regulierungen sowohl aus rechtli-cher als auch aus philosophischer Sicht untersuchen.
Warum ist das Forschungsvorhaben wichtig?
Die Schweiz nimmt eine besondere Rolle bei der Regulierung der Biotechnologie ein. Während die Wirtschaft auf eine Angleichung mit der EU drängt, basieren die zwei Rechtssysteme auf zwei sehr unterschiedlichen Philosophien. Diese Lücken sind kaum erforscht und haben Unsicherheiten geschaf-fen. Ziel des Projekts ist es, konkrete Lösungen, eine stärkere, intelligentere Nutzung von Wissen-schaft bei der Regulierung und ein übertragbares Rahmenwerk für andere komplexe Themen wie KI, Klimawandel oder Artenvielfalt vorzuschlagen.
Originaltitel
Legal Implications of Scientific Rationalisation for New Plant Breeding Technologies (LISR-NPBT)