Webinar mit Anna Borràs und Ilaria Ciabatti, Europäische Kommission

| Beginn | 06.05.2026 14:00 |
| Ende | 06.05.2026 15:30 |
| Ort | Online |
Im Juli 2023 legte die Europäische Kommission einen Gesetzesvorschlag zu Pflanzen vor, die mithilfe bestimmter neuer genomischer Techniken, nämlich die gezielte Mutagenese und Cisgenese, erzeugt werden. Der Vorschlag wird aktuell vom Rat der EU und vom Europäischen Parlament zur Verabschiedung verhandelt und soll die Entwicklung und Markteinführung von Pflanzen und Pflanzenerzeugnissen ermöglichen, die mittels dieser Techniken gewonnen wurden. Ziel ist dabei die Stärkung der Nachhaltigkeit, Wettbewerbsfähigkeit, Widerstandsfähigkeit und Innovation der europäischen Landwirtschafts- und Lebensmittelsysteme. Gleichzeitig gelten weiterhin hohe Sicherheitsstandards. Das Webinar gibt einen Überblick über die vorgeschlagenen Regeln und den aktuellen Stand der Verhandlungen.
Kurzbiografie – Anna Borras
Seit Juni 2020 ist Anna Borràs als Rechtsreferentin in der Biotechnologie-Abteilung der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission tätig. Davor arbeitete sie als Rechtsreferentin in der Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU in den Referaten REACH, Verteidigung und Automobilindustrie. Vor ihrer Tätigkeit für die Europäische Kommission war sie in leitender Position für europäische Angelegenheiten bei General Motors Europe tätig.
Kurzbiografie – Ilaria Ciabatti
Ilaria Ciabatti ist Fachreferentin und Teamleiterin in der Biotechnologie-Abteilung der Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission. Als ausgebildete Biochemikerin und Biotechnologin mit 30 Jahren Erfahrung auf dem Gebiet der Lebensmittelsicherheit und Gesundheit leitet sie die wissenschaftliche Arbeit des Teams bei der Entwicklung und Verwaltung von Rechtsvorschriften im Bereich der Biotechnologie, insbesondere im Zusammenhang mit neuen wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen. Vor ihrer Tätigkeit bei der Kommission war sie als Wissenschaftlerin und später als Laborleiterin an einem Institut für öffentliche Gesundheit in Italien tätig, wo sie die Tätigkeiten für die Forschung sowie die Umsetzung und Durchsetzung der EU-Rechtsvorschriften in Bezug auf Lebensmittel- und Gesundheitsfragen koordinierte.
Moderation: Mirko Bischofberger, PhD
Die Präsentation findet auf Englisch statt.