Diskurs über Pflanzenzüchtung

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Die Akzeptanz von NBT hängt von der öffentlichen Wahrnehmung ihrer Risiken und Nutzen ab. Das Projekt untersucht den Diskurs in den Schweizer Medien und testet, welche Kommunikationsstrategien die informierte öffentliche Debatte am besten fördern.

Projektbeschreibung

Worum geht es bei dem Forschungsvorhaben?

Das Projekt untersucht, wie Menschen in der Schweiz neue Pflanzenzüchtungsverfahren (NBT) wahr-nehmen und die Kommunikation ihre Bedenken aufgreifen kann. Anfangs wird analysiert, wie gene-tisch veränderte Organismen und Pflanzenzüchtung in Schweizer Printmedien in vergangenen Jahr-zehnten und unterschiedlichen Sprachregionen dargestellt wurden. Eine Stichprobe aus der Schweizer Bevölkerung wird befragt, um zu verstehen, wie unterschiedliche Menschen die mit diesen Themen verbundenen Risiken und Nutzen wahrnehmen und welchen Medien sie vertrauen. Am Ende wird getes-tet, welche Kommunikationsmethoden für unterschiedliche Zielgruppen in der dynamischen Medien-landschaft am besten funktionieren, indem Inhalte und Kanäle (Artikel, Kurzvideos, Chatbots) vergli-chen werden.

Warum ist das Forschungsvorhaben wichtig?

NBT können Vorteile, aber auch Risiken für die Lebensmittelproduktion bringen. Eine aufgeklärte Be-völkerung ist der Schlüssel zur erfolgreichen, demokratischen Regulierung dieser Verfahren. Noch ist nicht genau erforscht, wie unterschiedliche Gruppen über diese Verfahren denken und welche Kommu-nikationsmethoden am besten funktionieren. Ziel des Projekts ist es, Mediendebatten zu analysieren, unterschiedliche Zielgruppen zu identifizieren und verschiedene Kommunikationsstrategien zu testen. Die Ergebnisse helfen Entscheidungsträgern, Wissenschaftler:innen und anderen Anspruchsgruppen dabei, ihr Wissen zu NBT klarer zu kommunizieren und eine informierte öffentliche Debatte in der Schweiz zu fördern.

  • Originaltitel

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    Public Discourse on Plant Breeding Techniques: Mapping Arguments, Audiences, and Efficacy